Katzenliebe

Katzenliebe

14. Februar 2019 0 Von Vane

Ich muss mich outen, auch ich bin eine verrückte Katzen-Mama. Wie das bei stolzen Mamis so ist, erzählt man nur allzu gerne von seinen Lieblingen und daher möchte ich an dieser Stelle Simba und Luna einen eigenen Platz einrichten.

Unsere beiden Lieblinge sind – wie ich – Südländer, sie sind beide aus Spanien. Wir haben sie über einen Münchener Tierschutzverein, Tierhilfe verbindet e.V., Anfang 2017 adoptiert. Zu der Adoption, zum Thema Katzenhaltung, -erziehung usw. wird es nach und nach eigene Beiträge geben. Aber nun zu den Hauptdarstellern:

Simba

Simba macht seinem Namen alle Ehre, er ist unser kleiner Wirbelwind, sportlich, schlank, schnell, schlau und frech. Er ist unsere Kuschelkugel und sehr menschenbezogen, er liebt es sich zwischen uns zu quetschen, im Bett zu kuscheln und im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Und er ist für meinen Geschmack viel zu schlau, ihm fällt viel zu oft Blödsinn ein und testet gerne seine Grenzen aus.

Luna

Luna ist unsere kleine Diva, kuscheln ist nicht so ihr Ding. Man kann sie für einen kurzen Zeitraum streicheln aber zuviel Liebe, zuviel Kontakt ist ihr immer noch nicht ganz geheuer. Sie ist eine Gemütliche und Essen ist ihre Lieblingsbeschäftigung (da kommt sie ganz nach mir). Außerdem ist sie unsere Büro-Katze, sie liebt Papier, Stifte, besonders Stift-Kappen und ist etwas kleptomanisch veranlagt, sie spielt lieber mit Alltagsgegenständen wie Flaschendeckeln, Kabelbindern oder meiner Weihnachtsdeko als mit dem teuren Katzenspielzeug…wenn wir Brettspiele spielen, gewinnt meistens Luna 😉

Wir sind die Mitbewohner unserer Katzen

Ich muss aber sagen, dass wir ein ziemlich gutes Miteinander entwickelt haben. Die erste Frage, die mir viele Leute stellen ist, ob Simba und Luna Geschwister sind. Wenn man die beiden aufmerksam anschaut, ist es ziemlich offensichtlich, dass sie das nicht sind. Sie sind – durch uns – zu lebenslangen Mitbewohnern geworden. Benehmen tun sie sich allerdings wie Geschwister, ganz nach dem Motto:

Pack schlägt sich, Pack verträgt sich

Ich hatte immer eine romantische Vorstellung von zwei Katzen, die wie Yin und Yang daliegen und sich den ganzen Tag gegenseitig putzen, zusammen spielen und sich lieb haben. Aber das wäre ja viel zu langweilig und diesen Gefallen haben mir meine zwei Lieblinge natürlich nicht getan. Sie können nicht ohneeinander aber irgendwie auch nicht miteinander. Simba ist immer etwas grob und das kann Luna überhaupt nicht leiden. Zudem haben sie die Hierarchie immer noch nicht geklärt.

Luna ist zwar 4 Monate älter, dafür aber kleiner und nicht so flink und sportlich. Simba ist der Jüngere, dafür aber groß und stark. Das heißt er scheucht sie öfter mal von dem gemütlichen Platz vor der Heizung (hey, da liegen 2 tolle Schlafkörbe aber der, indem die andere Katze liegt, ist natürlich in diesem Moment der bessere) aber sie verpasst ihm öfter auch mal eine. Manchmal, vor allem am Anfang, hatte ich schon Sorge, dass sie sich hassen und unsere Wohnung zum Kriegsgebiet wird. Aber wehe mir, es schließt sich eine Tür zwischen den Beiden. Dann ist das Katzengejammer groß denn am Ende sind sie doch ein Team auch wenn sie so unterschiedlich sind. Hin und wieder bekommt man sie daher auch mal gemeinsam auf ein Bild, wie z.B. hier:

Die Katzen waren immer ein großer Traum von mir, daheim durfte ich keine haben, bin aber durch meine Oma mit Katzen aufgewachsen. Daher war mein großes Ziel: Wenn ich einen Job habe, Geld verdiene und eine eigene Wohnung habe (in der Katzen erlaubt sind, das war mein erstes Suchkriterium), werde ich mir diesen Traum erfüllen. Und zum Glück habe ich einen tollen Mann an meiner Seite, der mit mir den Traum wahr gemacht hat. Simba und Luna sind reine Wohnungskatzen da wir in München sehr zentral wohnen. Ich kenne die Debatte über Wohnungs- und Freigang-Haltung und natürlich würde ich den beiden gerne ermöglichen raus zu gehen. Aber es ist einfach zu gefährlich und ich weiß, dass ich dennoch gesunde und glückliche Katzen habe denn wir tun alles dafür, dass es ihnen gut geht und dass sie sich nicht langweilen.

Tatsächlich hat man mit reinen Wohnungskatzen fast soviel Arbeit wie mit einem Hund, der regelmäßig Gassi geführt werden muss. Denn die beiden wollen abends beschäftigt und bewegt werden. Hin und wieder – nach einem anstrengenden Arbeitstag – ist das natürlich anstrengend aber diese wundervollen Tiere geben einem so viel zurück und ich habe die Anschaffung noch keinen Tag bereut. Damit möchte ich den ersten Beitrag über Simba und Luna schließen, auf die vielen angerissenen Themen werde ich in der Zukunft weiter eingehen – versprochen 🙂