Meine Yogalehrer-Ausbildung

Meine Yogalehrer-Ausbildung

30. Mai 2019 0 Von Vane

Wie bereits im ersten Beitrag zum Yoga erwähnt, habe ich vorher intensiv darüber nachgedacht, bevor ich den Schritt gegangen bin. Die Ausbildung bei der wundervollen Alexandra Hägler, Entwicklerin des PhysioFlowYoga®, hat im Januar 2019 begonnen. Ich war schon nach dem ersten Wochenende vollends überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war.

Ablauf

Die Basisausbildung zum PhysioFlowYoga® – Lehrer dauert ein Jahr. Einmal im Monat findet ein Block-Wochenende statt, an dem wir alles Wichtige über PhysioFlowYoga® lernen: die Theorie, das Unterrichten, das Adjusten ( = korrigieren der Teilnehmer) und die Anatomie. Daran schließt sich eine 6-monatige Praxis- und Lernphase an, in der wir Hospitationsstunden erbringen, andere Yogastile besuchen und dazu eine Hausarbeit schreiben. Die Ausbildung schließt dann mit einer schriftlichen und einer praktisch/mündlichen Prüfung.

1. Ausbildungswochenende

Am ersten Ausbildungswochenende haben wir uns mehr oder weniger „aufgewärmt“. Wir haben die Basis zu Sonnengruß A und B (das Grundgerüst einer jeden Yogastunde) gelernt und uns auch intensiv mit uns selbst beschäftigt. Es ist wichtig, sich selbst richtig einzustellen da jeder gewisse Fehlstellungen, Schwächen und Ausweichbewegungen hat, deren man sich oft erst beim Blick in den Spiegel oder bei Anmerkungen von Außen bewusst wird.

Als angehende Yogalehrer sind wir natürlich alle hochmotiviert und haben auch entsprechende Ansprüche an uns selbst. Aber auch hier heißt es wieder: Ein Schritt nach dem den anderen denn man braucht Geduld mit sich selbst und seinem Körper. Von Ausbildungswochenende zu Ausbildungswochenende haben wir Hausaufgaben, die auch körperliche Übungen beinhalten, die uns auf die anspruchvolleren Asanas ( = Yoga-Posen) vorbereiten sollen. Ich versuche die Übungen fleißig zu machen auch wenn mir das mit der Geduld extrem schwerfällt. Es zeigen sich hier und da aber doch einige Erfolge.

An einer Übung beiße ich mir bisher die Zähne aus, im oberen Bild seht ihr, wie weit ich schon bin. Aber das Ziel der Übung ist, die Beine parallel zum Boden zu bringen. Da fehlen leider noch etwas mehr als 45 Grad… Ist leider garnicht so einfach denn das erfordert Kraft in den Armen und Schultern aber auch im Bauch (um die Beine zu halten) und soweit bin ich leider noch nicht. Die Idee ist übrigens, das Ganze ohne die Wand hinzubekommen. Das Schwierigste ist hier dann noch zusätzlich die Balance bzw. den richtigen Schwerpunkt zu finden. Der Popo muss über den Kopf hinaus um das Gegengewicht der Beine zu halten. Das erfordert auch etwas Mut, insbesondere wenn man wenig Vertrauen in seine eigene Kraft und den Gleichgewichtssinn hat. Aber wir arbeiten dran 🙂

6 Monate nach Beginn der Ausbildung kann ich vom ersten Meilenstein berichten: Am Donnerstag, 13.Juni 2019 durfte ich (zusammen mit einer meiner Mitschülerinnen) unsere Yoga-Ausbilderin bei ihrer regelmäßigen Yogastunde um 18 Uhr im Yogagarden München vertreten.