Surf & Balance Yoga

Surf & Balance Yoga

29. Januar 2020 0 Von Vane

Auch das fällt in die Kategorie „Da kam eins zum anderen“ – Mel von Fitness and Dance Munich eröffnete im November 2019 ihr Studio in der Kurfürstenstraße und ich war als Jumping Trainerin mit eingeplant. Dann unterhielten wir uns über Yoga und ich sagte, dass mir die Balance Boards von Strobel & Walter so gut gefallen. Da war es entschieden: Lass uns doch ein paar Boards kaufen und eine coole Yogastunde anbieten.

Strand- und Sommerfeeling

Das Fitness and Dance ist ein Tanz und Sportstudio, es geht hier um Spaß, Musik und darum sich zu verausgaben. Wir wollten daher eine Yogastunde anbieten, die diesem Grundkonzept Rechnung trägt, aber immer noch „yogisch“ ist.

Es gibt nicht ohne Grund zahlreiche Surf & Yoga Retreats, da der Vibe und das gute Lebensgefühl in die gleiche Richtung gehen. Entspannt den Tag genießen (meistens am Strand), sich körperlich betätigen, die Natur genießen und auch einfach mal ganz bei sich sein. Ohne Handy oder irgendwelchen Schnick Schnack. Die Musik meiner Yogastunde soll die Teilnehmer in eine Strandbar versetzen: sommerliche, entspannte Sounds, die einfach gute Laune machen.

Grundlagentraining

Mein Yogastil ist grundsätzlich physiotherapeutisch basiert und auf Kraft, Ausdauer und Dehnbarkeit ausgerichtet (mehr Infos zu meiner Yogaausbildung findet ihr in diesem Artikel). Daher passte das, was das Balance Board verspricht, ohnehin schon zu meinem Konzept. Durch den Balanceeffekt erzielt man ein propriozeptives Ganzkörpertraining, stärkt die Tiefenmuskulatur und trainiert Stabilität, Reaktionsfähigkeit und Körperkontrolle.

Die Yogastunden sind Grundlagentraining für alle Sportarten, die Balance erfordern: für Surfer, Snowboarder, Skifahrer, Skateboarder, Inliner, Eisläufer, Tänzer, und, und, und. Summa summarium daher sehr gut geeignet für alle sportlich Motivierten, die mehr aus ihrer Yoga-Praxis herausholen wollen.

Werde ich dadurch zum Surfer(-girl)?

Das kann ich natürlich nicht versprechen. Die Muskulatur, Beweglichkeit und Balance, die man im Yoga (egal ob mit oder ohne Balance Board) trainiert, kann aber nur förderlich sein.

Ich selbst habe genau 1 Monat lang Yoga auf den Balance Boards unterrichtet und bin dann nach Fuerteventura um meinen allerersten Surfkurs zu besuchen. Wer sich Surf & Balance Yogalehrer nennt, sollte auch mal auf einem Surfbrett gestanden haben, war meine Devise.

Es war super anstregend und ich habe es tatsächlich etwas unterschätzt aber im Vergleich zu den anderen Kursteilnehmern muss ich doch sagen, dass ich mit der Balance mitunter am wenigsten Schwierigkeiten hatte. Am Ende der 5 Tage Surfkurs schaffte ich es zuverlässig auf dem Board zu stehen und teilweise schon parallel zum Strand zu surfen. Die einzige Frage, die am Ende noch stand war: Wann und wo stelle ich mich wieder aufs Board? Mal sehen an welchen Strand es mich 2020 verschlägt.