2021: Neustart

Über ein Jahr war es still hier, denn mir fiel nicht wirklich etwas ein, worüber ich in dieser Zeit hätte schreiben sollen. Wir alle hatten unfassbar viel Zeit, zuhause festgesetzt mit der Ungewissenheit, wann und ob wie unser „altes Leben“ zurückbekommen würden.

Außerdem waren 2020 und 2021 für mich sehr spannende Jahre, denn mein Freund und ich haben einen großen Schritt vorbereitet. Wir haben uns dem Projekt Eigenheim gewidmet und die viele freie Zeit während der Pandemie daher unfassbar gut genutzt.

Jetzt – Mitte 2021 – ist der Bau fast abgeschlossen und es geht an den Umzug. Und hier kommt der Knackpunkt. Ich werde der Großstadt den Rücken kehren, München verlassen und in das schöne Mittelfranken ziehen.

Ich bin in meinem Leben schon oft umgezogen (hier gibt es mehr Infos zu meinem bisherigen Weg), daher bin ich was das angeht routiniert. Ich bin es auch gewohnt, dass immer ein lachendes und ein weinendes Auge dabei ist. Aber dieser Umzug ist besonders, München war 5 Jahre mein Zuhause. Dort hatte ich meine erste eigene Wohnung, die ich nach meinen Wünschen einrichten konnte. Dort habe ich meinen Freund kennengelernt. Dort bin ich meine ersten beruflichen Schritte gegangen – im „normalen“ Job und im Fitnessbereich. Dort haben wir in der kleinen Wohnung mit unseren Katzen gelebt (die werden das große Haus lieben, ich kann es kaum erwarten). Und, und, und.

Auf zu neuen Ufern

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich mir den Umzug nicht selbst erleichtern würde. Ich habe über vielen neuen Projekten gebrütet, eines davon ist sogar schon geschlüpft: Yoga auf der Alpakawiese. Die flauschigen Gefährten sorgen dafür, dass ich mich auf meine neue Heimat noch etwas mehr freue.

Und München hat mich nicht gänzlich verloren, ich werde regelmäßig dort sein und das ein oder andere Projekt wird dort sicher auch noch realisiert.

Yoga für Artenvielfalt

Der WWF hat anlässlich des Tags der Artenvielfalt (3.März) eine Spendenaktion ins Leben gerufen: Yoga für Artenvielfalt. Daran beteiligen sich zahlreiche, sehr bekannte Yogalehrer aus München und ganz Deutschland.

Praktischerweise habe ich am 3.März sowieso eine Yogastunde und diese gleich dem Thema verschrieben: Wir üben den Hasen, den Panther, den Delfin, die Krähe, den Pfau und den Skorpion für die lebendigen Vorbilder dieser Asanas. Es ist unbestreitbar unsere Pflicht und Verantwortung uns für die Artenvielfalt verantwortlich zu fühlen und vorallem zu zeigen, da sie aufgrund unserer modernen Lebensweise oft gefärdert ist. Nicht zuletzt können wir von Tieren elementare Dinge lernen, nämlich auf unseren Körper und unsere Instinkte zu hören. Durch die schnelllebige Zeit und die modernen Medien haben wir oft vergessen uns auf uns selbst zu besinnen und auf unser Gefühl zu vertrauen.

Ich bin nicht nur Katzen-Mama sondern allgemein Tierliebhaber, ich gehe so gerne in den Zoo und mir geht auch oft durch den Kopf was die Tiere wohl wahrnehmen, verstehen und empfinden. Mich begeistern hier die Elefanten, diese sanftmütigen und intelligenten Riesen. Mich begeistern die süßen, flinken Erdmännchen, die mich unglaublich an Luna erinnern, ich bin mir fast sicher, dass sie ein halbes Erdmännchen ist. Und mich begeistern besonders die Gorillas und Schimpansen, die uns Menschen so ähnlich sind. Ich beobachte oft voller Faszination deren Gestik und Mimik und Umgang miteinander.

Diese Wunder müssen wir schützen und bewahren und deshalb widme ich die Yogastunde so gerne diesem Thema und freue mich, wenn ihr mithelft und fleißig meine Spendenaktion unterstützt.

Infos zur Veranstaltung und den organisatorischen Details findet ihr hier.

Surf & Balance Yoga

Auch das fällt in die Kategorie „Da kam eins zum anderen“ – Mel von Fitness and Dance Munich eröffnete im November 2019 ihr Studio in der Kurfürstenstraße und ich war als Jumping Trainerin mit eingeplant. Dann unterhielten wir uns über Yoga und ich sagte, dass mir die Balance Boards von Strobel & Walter so gut gefallen. Da war es entschieden: Lass uns doch ein paar Boards kaufen und eine coole Yogastunde anbieten.

Strand- und Sommerfeeling

Das Fitness and Dance ist ein Tanz und Sportstudio, es geht hier um Spaß, Musik und darum sich zu verausgaben. Wir wollten daher eine Yogastunde anbieten, die diesem Grundkonzept Rechnung trägt, aber immer noch „yogisch“ ist.

Es gibt nicht ohne Grund zahlreiche Surf & Yoga Retreats, da der Vibe und das gute Lebensgefühl in die gleiche Richtung gehen. Entspannt den Tag genießen (meistens am Strand), sich körperlich betätigen, die Natur genießen und auch einfach mal ganz bei sich sein. Ohne Handy oder irgendwelchen Schnick Schnack. Die Musik meiner Yogastunde soll die Teilnehmer in eine Strandbar versetzen: sommerliche, entspannte Sounds, die einfach gute Laune machen.

Grundlagentraining

Mein Yogastil ist grundsätzlich physiotherapeutisch basiert und auf Kraft, Ausdauer und Dehnbarkeit ausgerichtet (mehr Infos zu meiner Yogaausbildung findet ihr in diesem Artikel). Daher passte das, was das Balance Board verspricht, ohnehin schon zu meinem Konzept. Durch den Balanceeffekt erzielt man ein propriozeptives Ganzkörpertraining, stärkt die Tiefenmuskulatur und trainiert Stabilität, Reaktionsfähigkeit und Körperkontrolle.

Die Yogastunden sind Grundlagentraining für alle Sportarten, die Balance erfordern: für Surfer, Snowboarder, Skifahrer, Skateboarder, Inliner, Eisläufer, Tänzer, und, und, und. Summa summarium daher sehr gut geeignet für alle sportlich Motivierten, die mehr aus ihrer Yoga-Praxis herausholen wollen.

Werde ich dadurch zum Surfer(-girl)?

Das kann ich natürlich nicht versprechen. Die Muskulatur, Beweglichkeit und Balance, die man im Yoga (egal ob mit oder ohne Balance Board) trainiert, kann aber nur förderlich sein.

Ich selbst habe genau 1 Monat lang Yoga auf den Balance Boards unterrichtet und bin dann nach Fuerteventura um meinen allerersten Surfkurs zu besuchen. Wer sich Surf & Balance Yogalehrer nennt, sollte auch mal auf einem Surfbrett gestanden haben, war meine Devise.

Es war super anstregend und ich habe es tatsächlich etwas unterschätzt aber im Vergleich zu den anderen Kursteilnehmern muss ich doch sagen, dass ich mit der Balance mitunter am wenigsten Schwierigkeiten hatte. Am Ende der 5 Tage Surfkurs schaffte ich es zuverlässig auf dem Board zu stehen und teilweise schon parallel zum Strand zu surfen. Die einzige Frage, die am Ende noch stand war: Wann und wo stelle ich mich wieder aufs Board? Mal sehen an welchen Strand es mich 2020 verschlägt.

Läufe 2019

Laufen ist – wie bereits in meinem ersten Artikel zu diesem Thema erwähnt – meine Hassliebe. Meine Motivation sind allerdings die Event-Läufe, die mir riesig Spaß machen und einem mit einem großartigen Gefühl nach Hause gehen lassen.

Wanderlust Festival

Mindful-Triathlon war hier das Motto: Laufen, Yoga und Meditieren. Das Festival hat mir tatsächlich sehr gut gefallen. Beim Laufen ging es nicht vordringlich um die Zeit, ich lief aber dennoch eine gute Zeit, so wie ich es mir vorgenommen hatte. Alles andere um den Mindful-Triathlon herum hat auch großen Spaß gemacht – wie ihr seht war ich fleißig am Basteln.

Muddy Angel Run

Mit dem Muddy Angel Run lief ich 2017 meinen ersten Hindernislauf. Dieses Jahr lief ich in einem großen Team – mit den Jumping Chicas – den Mädels vom Jumping, organisiert von meiner Trainerin Mel. Verrückte Outfits gehören zu diesem Lauf dazu und wir trieben es tatsächlich auf die Spitze: am Ende waren wir bläulich-violete Leoparden-Meerjungfrauen.

Ich liebe den Spirit während dieses Laufs: Frauen in allen Altersklassen nehmen hieran teil, helfen sich gegenseitig und haben gemeinsam Spaß. Die Faszination besteht darin, sich mit Ansage so richtig einzusauen. Das Matschloch macht am allermeisten Spaß. Um nachher wieder sauber zu werden, sind die eiskalten Duschen auf dem Gelände die abschließende Herausforderung.

Sommernachtslauf

Auch diesen Lauf testete ich dieses Jahr zum ersten Mal. Minimalistische Organisation und daher auch erschwinglich. Bei großartigem Wetter führte uns die Route durch den Olympiapark und über den Olympiaberg. Erkenntnis dieses Laufes:

Ich muss Höhentraining machen!

Ich trainiere das Laufen ja ausschließlich übers Jumping und durch gelegentliche Läufe um die Theresienwiese. Das ist natürlich flaches Gelände, da muss ich mir etwas anderes überlegen! Die Treppen zu Füßen der Bavaria sind schonmal ein guter Anfang. Der Olympiaberg hat mich fast gekillt, aber wir sehen uns nächstes Jahr wieder.

Xletix Run

Dieses Jahr traute ich mich zum ersten Mal an den Xletix Run (S-Distanz). Es ist die Steigerung des Muddy Angel Runs und eine gute Ecke anspruchsvoller. Da die Tickets nicht gerade günstig sind, nutze ich die Chance mir mein Ticket als Volunteer zu verdienen. Von morgens 8 bis ca. 15:30 Uhr half ich beim Check-In um dann bei der letzten Startwelle mitzulaufen. Das Mithelfen hat mir wirklich großen Spaß gemacht und das werde ich sicher nicht zum letzten Mal gemacht haben.

Color Obstacle Rush

Auch das wieder ein Event mit den Jumping Chicas: ein laufendes Holi-Festival mit lustigen Hindernissen wie Hüpfburgen, Hüpfbällen usw.

Das Wetter war perfekt, unsere Outfits auch wieder abgestimmt (dieses Mal nicht allzu auffällig) und es war wie immer eine riesen Gaudi.

Reisefieber Vol.2: Städtetrips

Als Student waren vorallem Städtetrips sehr beliebt und meistens auch so gestaltbar, dass sie erschwinglich sind.

Paris (Frankreich)

Meine Reisen nach Paris sind tatsächlich schon sehr lange her – deshalb steht diese Stadt auch auf meiner Liste für zukünftige Reisen. So ein Zufall, dass es da auch ein Disneyland gibt 😉

Prag (Tschechien)

Prag ist wohl das naheliegendste Ziel für einen kurzen und günstigen Städtetrip.

Warschau (Polen)

Es war nicht meine Idee nach Warschau zu fahren denn ich dachte nicht, dass dieser Teil Europas etwas für mich ist. Aber ich lasse mich gerne belehren: es ist eine wundervolle Stadt, die man gesehen haben sollte.

Budapest (Ungarn)

Ich bin kitschig veranlagt, ich liebe die Geschichte von Sissi bzw. Elisabeth, der Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in Budapest mein Herz aufging.

Wien (Österreich)

Genau wie Budapest eine Stadt, die meine Sissi-Liebe füttert. Ich neige dazu mich geschichtlich umfangreich zu belesen über Charaktere, die ich interessant finde und über die es gute Verfilmungen gibt. Wien ist aber nicht nur deshalb eine Reise wert, auch für kulinarische Genießer ist es ein Traumziel. Nicht umsonst eine der Städte mit der höchstens Lebensqualität weltweit.

Vom EarlyBird- zum Feierabend-Yoga

Ich weiß auch nicht, wie das jetzt so schnell ging. Ich hatte die Idee in der Früh einen Yogakurs anzubitten, da ich selber als Berufstätige oft das Problem hatte meine Sport-Zeit mit der Arbeit zu vereinbaren. Jetzt habe ich glücklicherweise einen Job, bei dem ich das gut hinbekomme.

Daher heißt es seit Mitte Juli 2019 jeden Mittwoch von 7 bis 8:15 Uhr: MorgenFlow mit Vane am Sendlinger Tor (Anmeldung hier). Und manchmal hilft einem der Zufall: Als ich im Studio war um meinen Mietvertrag zu unterschreiben erfuhr ich, dass Montag und Dienstag jeweils der Zeitslot um 18 Uhr frei werden würde. Eine Nacht darüber geschlafen und die Entscheidung war gefallen: Ab September 2019 gibt es auch noch jeden Montag um 18 Uhr 75min FeierabendFlow mit Vane am Sendlinger Tor. So eine Gelegenheit lässt man sich nicht entgehen. So einen Zeitslot zu erwischen in einem so schönen Studio in unschlagbarer Lage. Das nenne ich Glückspilz 🙂

Meinen MorgenFlow und den FeierabendFlow unterrichte ich im wunderschönen Svaira Yoga-The Studio in der Lindwurmstr.7 direkt am Sendlinger Tor. Das Studio zu finden war auch etwas Glück (zugegebenermaßen beim Googeln).

Das Studio liegt wunderbar zentral und ist – wie oft in München zu finden – ein verstecktes Paradies im Hinterhof, unweit einer Hauptverkehrsader der Stadt. Der Yogaraum ist ein Gewölbe mit 3 Bögen und befindet sich im Tiefparterre. Im Sommer angenehm kühl, im Winter ist es dennoch nicht kalt – mal abgesehen davon, dass es einem mit unserer Yoga-Praxis ja auch warm wird 🙂

Das Schöne an dem Studio ist besonders, dass es so wunderbar liebevoll eingerichtet, immer ordentlich ist und sich einfach alle bemühen, eine angenehme Atmosphäre zu erzeugen. Überzeugt euch gerne selbst davon, ich freue mich über neue Gesichter.

Reisefieber Vol.1: Italien

Mir selbst kommt es nicht so vor als wäre ich schon besonders viel rum gekommen. Aber wenn Leute meinen Lebenslauf sehen, sind sie meistens beeindruckt wo ich mit meinen „jungen Jahren“denn schon überall war.

Ich habe mich selber immer als Globetrotter gesehen, ich wollte viel von der Welt sehen, weit weg und liebe das Reisen. Ich hatte aber das ganz klassische Problem: Zu Studienzeiten viel Zeit aber kaum Kohle (wir haben trotzdem das Beste draus gemacht) und mit dem Job zwar mehr finanzielle Mittel aber keine Zeit.

Trotzdem habe ich doch einiges (hauptsächlich in Europa) gesehen, eine kurze Zusammenfassung meiner Reiseziele findet ihr im Folgenden. Zu den einzelnen Locations gibt es nach und nach Berichte und Reise-Tipps.

Wie bereits erwähnt ist Italien das Land meines Herzens. Deshalb und weil ich wann immer ich kann dorthin fahre, gibt es dazu natürlich besonders viel zu berichten:

Mailand

Mailand ist auch eine kleine Heimat für mich. Durch ihren Status als Industriestadt ist die Stadt Mailand leider etwas verkannt, sie hat nämlich auch wunderschöne antike Ecken und viele versteckte Schätze.

Rom

In Rom würde ich gerne mehr Zeit verbringen, es ist das Zentrum der italienischen aber auch römischen Kultur und auch wenn Latein in der Schule nicht mein bestes Fach war – die Geschichte dieser Hochkultur fasziniert mich ungemein.

Venedig

Venedig ist natürlich die romantische Stadt der Liebenden, sie hat durch die vielen Touristenmassen aber leider an Glanz und Charme verloren. Trotzdem reise ich so gerne dort hin und genieße die Stadt am Liebsten in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden (wenn die Touris schlafen).

Ravenna

Ein beliebtes Ziel an der Adria und unser kleines Urlaubsparadies, das die 6-stündige Autofahrt von München sowas von wert ist.

Lago di Caldonazzo / Trentino

Nicht weit vom (leider stark überlaufenen) Gardasee, etwas weiter oben in den Bergen, auch wieder ein kleines Ruheparadies abseits der üblichen Wege.

Süditalien / Calabrien

Das ist meine Heimat, zumeist noch unberührt von (deutschsprachigen) Touristen und leider ein Mahnmal des ungenutzten Potentials meines geliebten Vaterlandes.

Oberitalienische Seen

Lago di Lugano, Lago Maggiore und Lago di Como – die drei wunderschönen Seen im Grenzgebiet von der Schweiz zu Italien. Ein Besuch ist zwar meist teuer aber auch wunderschön.

bellicon® JUMPING – Instructor

Manchmal erfüllen sich Träume schneller, als man es für möglich gehalten hätte.

Meine wunderbare Jumping-Trainerin Mel wird ab Herbst ihr eigenes Studio eröffnen, in dem zahlreiche Jumping Fitness Stunden stattfinden sollen. Da ich ja ein überzeugter Morgenmensch bin (zumindest wenn ich ausgeschlafen bin) war der Gedanke nicht weit, morgens eine Jumping Stunde anzubieten.

Der Deal : Ich mache den Instructor und kann dann ab Herbst bei ihr Kurse geben. Gesagt, getan. Am 15. und 16. Juni 2019 fuhr ich nach Roßtal (bei Nürnberg) um dort den Schein zu machen – die Termine direkt in München sind leider weit im Voraus ausgebucht.

Ich bin aber happy, dass ich Teil dieser Ausbildungsrunde war. Wir waren eine fröhliche, bunt gemischte Gruppe und am Ende hat auch jeder die Prüfung bestanden. Ich muss tatsächlich sagen, dass mich das Musik einzählen momentan noch viel Konzentration und Mühe kostet. Aber wenn man etwas liebt beschäftigt man sich ja gerne damit. Das heißt ich übe, übe, übe und konzipiere bereits meine erste Stunde. Wann die stattfinden wird steht noch nicht fest, wird dann aber auf jeden Fall hier bekannt gegeben.

Summa summarium kann ich sagen: Ich bin mega happy mich jetzt bellicon® JUMPING – Instructor nennen zu dürfen! <3

Meine Yogalehrer-Ausbildung

Wie bereits im ersten Beitrag zum Yoga erwähnt, habe ich vorher intensiv darüber nachgedacht, bevor ich den Schritt gegangen bin. Die Ausbildung bei der wundervollen Alexandra Hägler, Entwicklerin des PhysioFlowYoga®, hat im Januar 2019 begonnen. Ich war schon nach dem ersten Wochenende vollends überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war.

Ablauf

Die Basisausbildung zum PhysioFlowYoga® – Lehrer dauert ein Jahr. Einmal im Monat findet ein Block-Wochenende statt, an dem wir alles Wichtige über PhysioFlowYoga® lernen: die Theorie, das Unterrichten, das Adjusten ( = korrigieren der Teilnehmer) und die Anatomie. Daran schließt sich eine 6-monatige Praxis- und Lernphase an, in der wir Hospitationsstunden erbringen, andere Yogastile besuchen und dazu eine Hausarbeit schreiben. Die Ausbildung schließt dann mit einer schriftlichen und einer praktisch/mündlichen Prüfung.

1. Ausbildungswochenende

Am ersten Ausbildungswochenende haben wir uns mehr oder weniger „aufgewärmt“. Wir haben die Basis zu Sonnengruß A und B (das Grundgerüst einer jeden Yogastunde) gelernt und uns auch intensiv mit uns selbst beschäftigt. Es ist wichtig, sich selbst richtig einzustellen da jeder gewisse Fehlstellungen, Schwächen und Ausweichbewegungen hat, deren man sich oft erst beim Blick in den Spiegel oder bei Anmerkungen von Außen bewusst wird.

Als angehende Yogalehrer sind wir natürlich alle hochmotiviert und haben auch entsprechende Ansprüche an uns selbst. Aber auch hier heißt es wieder: Ein Schritt nach dem den anderen denn man braucht Geduld mit sich selbst und seinem Körper. Von Ausbildungswochenende zu Ausbildungswochenende haben wir Hausaufgaben, die auch körperliche Übungen beinhalten, die uns auf die anspruchvolleren Asanas ( = Yoga-Posen) vorbereiten sollen. Ich versuche die Übungen fleißig zu machen auch wenn mir das mit der Geduld extrem schwerfällt. Es zeigen sich hier und da aber doch einige Erfolge.

An einer Übung beiße ich mir bisher die Zähne aus, im oberen Bild seht ihr, wie weit ich schon bin. Aber das Ziel der Übung ist, die Beine parallel zum Boden zu bringen. Da fehlen leider noch etwas mehr als 45 Grad… Ist leider garnicht so einfach denn das erfordert Kraft in den Armen und Schultern aber auch im Bauch (um die Beine zu halten) und soweit bin ich leider noch nicht. Die Idee ist übrigens, das Ganze ohne die Wand hinzubekommen. Das Schwierigste ist hier dann noch zusätzlich die Balance bzw. den richtigen Schwerpunkt zu finden. Der Popo muss über den Kopf hinaus um das Gegengewicht der Beine zu halten. Das erfordert auch etwas Mut, insbesondere wenn man wenig Vertrauen in seine eigene Kraft und den Gleichgewichtssinn hat. Aber wir arbeiten dran 🙂

6 Monate nach Beginn der Ausbildung kann ich vom ersten Meilenstein berichten: Am Donnerstag, 13.Juni 2019 durfte ich (zusammen mit einer meiner Mitschülerinnen) unsere Yoga-Ausbilderin bei ihrer regelmäßigen Yogastunde um 18 Uhr im Yogagarden München vertreten.

Joggen – meine Hassliebe

Das Joggen möchte ich hier der Jumping-Kategorie zuordnen da es einfach zum Kardio-Teil meines Sport-Lebens gehört. Wie die Überschrift schon andeutet, ist Joggen nicht gerade meine liebste sportliche Betätigung. Aber ich muss sagen, das Jumping hat dafür gesorgt, dass mir das (zumeist) verhasste Joggen viel leichter fällt. Denn Jumping ist hochintensives Kardio-Training. Wenn ich das ohne Musik machen müsste und ohne das spaßige herumhüpfen, würde ich vmtl. keine 5 Minuten durchhalten. Aber Jumping schafft es, ähnlich der Grundidee im Zumba, den sportlichen Aspekt in den Hintergrund und dafür den Spaß in den Vordergrund zu stellen.

Lauf-Events

Hassliebe hin oder her, was mich beim Joggen bei der Stange hält, sind die Lauf-Events. Ich weiß nicht mehr, wie ich dazu kam da Joggen ja eigentlich überhaupt nicht mein Ding ist. Aber ich meldete mich – oft mit Freundinnen – für zahlreiche Lauf-Events an wie bspw. den Muddy Angel Run, den Womens Run, den Color Run, etc. und da packt mich einfach der Ehrgeiz. Und genau zu solchen Gelegenheiten rächt es sich dann, wenn man das Training vernachlässigt.

Mein Jahr 2018 verbrachte ich mit Yoga und Jumping und ging – bis auf den 31.12.2018 zum Silvesterlauf in München – nicht ein Mal Joggen. Und als ich dann untrainiert zum Silvesterlauf antrat, ging das auf einmal so gut wie noch nie in meinem Leben. Da merkte ich, dass ich unbemerkt meinem Körper das perfekte Kombi-Basis-Training fürs Joggen verpasst hatte: Yoga für die Muskulatur, Jumping für Kardio und insbesondere die Bein-Muskulatur.

Daher überwiegt zur Zeit die Liebe am Joggen und aus diesem Grund bin ich für 2019 für zahlreiche Läufe angemeldet. Daher muss ich mich langsam zusammenreißen und mit dem Lauf-Training beginnen. Wofür ich überall schon angemeldet bin, findet ihr in meinem Kalender.

Noch ein kurzes Schlusswort: Was mich an den Lauf-Events so begeistert und meinen Hass vergessen lässt, ist wieder ganz einfache Psychologie: der Spaß-Anteil überwiegt und als Italienerin verliere ich einfach ungerne 🙂